Samstag 30. Januar 2010

Vorschau auf die Wiesn-Liebe

Wen ich nun neugierig gemacht habe auf die Wiesn-Liebe, der kann hier schonmal einen kurzen Blick in die Vorschau zum Buch werfen, mit Leseprobe von Christine Grän. Eine Leseprobe aus meiner Story »Alles Kisch?« stelle ich die Tage auch noch online, versprochen.

So sieht das Buch übrigens aus:

'Wiesn-Liebe' von Herausgeberin Claudia Wessel mit Fotos und Geschichten von Asta Scheib, Lena Gorelik, Fabienne Pakleppa, Christine Grän und Sarah Ines

Wiesn-Liebe
Liebesgeschichten rund ums Oktoberfest
von Claudia Wessel (Hrsg.)
Konkursbuchverlag Claudia Gehrke
ISBN: 978-38-8769-750-1
9,90 EUR[D]

Sarah Ines | 30. Januar 2010, 23:01 | [0] Kommentare  

Freitag 29. Januar 2010

Wiesn-Liebe-Story angenommen

Ich könnte wahrscheinlich Nobelpreisträgerin sein, und würde mir trotzdem noch Gedanken machen, wenn ich eine Story das erste Mal in die Welt hinausschicke. Gefällt sie, wirkt sie auch wirklich auf den Leser? Ist sie mehr als mein persönliches Kopfkino?

Ich habe mich also sehr gefreut, als die Herausgeberin der Wiesn-Liebe, die Schriftstellerin und SZ-Redakteurin Claudia Wessel ruckzuck geantwortet hat: »Vielen Dank für die superschöne Geschichte!! Endlich kehrt so richtig schöne Erotik ins Buch ein. Ich hab es sehr genossen, die Geschichte zu lesen! Eine tolle Rosenverkäuferin!«

Sarah Ines | 29. Januar 2010, 10:01 | [0] Kommentare  

Donnerstag 28. Januar 2010

Von Liebe auf der Wiesn

Endlich auf den letzten Drücker und kurz vor der Deadline für das Buch Wiesn-Liebe habe ich eine neue Short Story mit dem Titel »Alles Kitsch?« über die Liebesverwicklungen und erotischen Fantasien einer Rosenverkäuferin auf dem Oktoberfest, vulgo, Wiesn, fertig.

Da der ein oder andere italienische Ausdruck in der Erzählung vorkommt, habe ich noch schnell meinen guten Freund und Cousin, den italophilen Journalisten Alex Wulkow drüberschauen lassen. Glücklicherweise, denn aus »Così va la Vita«, was zu Deutsch so viel wie »So ist das Leben, so läuft das Leben« heißt, hatte ich zuerst versehentlich »Cose va la Vita« gemacht. So konnte ich das noch schnell korrigieren und mir gleich ein Lob abholen: »eine sehr schöne Kurzgeschichte, hat mich sehr angeregt«, meinte Alex. Das geht runter wie Öl, und ich hoffe, die Herausgeberin und vor allem nachher die Leser werden das auch so sehen.

Sarah Ines | 28. Januar 2010, 17:01 | [0] Kommentare  

Samstag 17. Januar 2009

jenseits

durchs glas
brennt winter
sonne ist nicht
schnee nicht weiß
kein fenster
zur welt

(So fühl ich mich heut, obwohl die Sonne scheint.)

Sarah Ines | 17. Januar 2009, 13:01 | [0] Kommentare  

Samstag 29. März 2008

roter juni

Zu Ehren des chinesischen Lyrikers und Journalisten Shi Tao, der seit zehn Jahren wegen angeblicher »Enthüllung von Staatsgeheimnissen« via E-Mail im Gefängnis sitzt, soll noch vor den olympischen Spielen dessen lyrische Anspielung auf den roten Juni 1989 mit dem schlichten Titel »Juni« in 60 Sprachen übersetzt und rezitiert werden und virtuell um die Welt reisen. Mehr darüber auf der Webseite www.penpoemrelay.org.

Hier ist meine Adaption (nach der englischen Version von Chip Rolley aus Sydney):

juni

von shi tao

mein leben lang

überwinde ich den juni nicht
den juni als mein herz verendete
den juni als meine poesie verschied
als meine geliebte
ertrank in der blutlache einer romanze

im juni verbrennt glutheiße sonne meine haut
enthüllt die wahre natur meiner wunde
im juni schwimmt der fisch hinaus in die blutrote see
zu einem anderen ort dort zu überwintern
im juni wälzt sich die erde und die flüsse verstummen
verstopft von briefen die die toten nicht mehr lesen können


Sarah Ines | 29. März 2008, 17:03 | [0] Kommentare  
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