BIOGRAFIE

Sarah Ines

Sarah Ines (Struck), geboren 1970 in Düsseldorf, lebt in München, assoziiert, poetisiert, vokaliert über das postmoderne LiebesLeben.

Ihre ersten Verse und Erzählungen schrieb Sarah Ines im zarten Alter von dreizehn Jahren. Während ihres Studiums jobbte sie mehrere Jahre in Kieler Bars und erfuhr dabei so einiges über die guten und schlechten, über die emotionalen und gerne auch mal erotischen, zuweilen aber auch skurrilen Seiten der Menschen.

Künstlerisch arbeitet Sarah Ines in den Genres Diary, Poetry, Fiction und Szenisches sowie in und an Cross-Art-Projekten mit bildender Kunst und Musik. Sie veröffentlicht seit 1990/2002 in Anthologien. Ihr Lyrikdebüt »liebe geht durch die haut« erschien 2007. Sie wirkte mit an den Poeticartsprojekten »Madonna sagt ...« (München 2003) und »Aphrodite's Library« (Zypern 2003). Sie konzipierte zusammen mit dem Klangkünstler Kalle Laar das Projekt »Taunusremix« mit Texten und Tönen von und über Karin Struck, das im Rahmen des »Literaturland Hessen – ein Tag für die Literatur« 2013 im Hessischen Literaturforum im Mousonturm in Frankfurt uraufgeführt wurde. 2016 gestaltete sie zusammen anderen Künstler/innen an mehreren Aufführungsorten das Performanceprojekt »Emanationen – Zukunft der Erinnerungen – Was wir Gutes ausstrahlen« anlässlich fünf Jahren Fukushima und kreierte dafür mit dem Klangkünstler Peter Arun Pfaff die Performance »Noise Eleven«. Im Sommer 2016 realisierte sie mit weiteren Künstler*innen außerdem eine Work-in-Progress-Performance ihres Projekts »Women are not present«. 2017 präsentierte sie zusammen mit der Autorin Ulrike Budde und der Pianistin Masako Ohta das Programm »Jokerspiel«. Aktuell arbeitet sie weiter an ihren Poetryperformanceprojekten »Women are not present«, »Isar Loreley« und »Futur Furor«. Letzteres wird am 12. Oktober 2018 zusammen mit dem Improvisationsmusiker Carsten Radtke in der Galerie arToxin uraufgeführt.

Sarah Ines war Co-Kuratorin und Mitveranstalterin des Schamrock-Festivals der Dichterinnen 2012 und 2014 in München und Wien. Beim dritten Schamrock-Festival 2016 kuratierte sie einen Länderschwerpunkt Indonesien, beim Schamrock-Festival 2018 wird sie einen Länderschwerpunkt Ukraine kuratieren. Als Vorständin des gemeinnützigen Vereins Karin-Struck-Stiftung e. V. verwaltet die Literaturwissenschaftlerin auch den im Literaturarchiv Monacensia der Landeshauptstadt München liegenden Nachlass ihrer Mutter, der Schriftstellerin Karin Struck und initiiert und veranstaltet die Lesereihe »Duelle mit Spiegelbildern«. Im Brotberuf ist sie außerdem freiberuflich als Kommunikatorin für Kultur und Technologie unterwegs, unter anderem für das Einstein Kultur.